Die Vor- und Nachteile einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Neben der Unfallversicherung ist die Berufsunfähigkeitsversicherung der bekannteste Zweig der Identitätsversicherung. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann sowohl als selbständige Versicherung abgeschlossen werden, als auch als Zusatzversicherung zu einer Lebens- oder Rentenversicherung gebucht werden. Unter Berufsunfähigkeitsversicherung versteht man eine privatwirtschaftliche Versicherung, die den Versicherten gegen die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit schützt.

Berufsunfähigkeit kann durch Körperverletzung, Kräfteverfall oder eine Krankheit entstehen. Im Allgemeinen liegt der Versicherungsfall bei mindestens 50 Prozent Berufsunfähigkeit vor. In der Regel wird im Versicherungsfall einer fünfzigprozentigen Berufsunfähigkeit eine Rente in der voll vereinbarten Höhe gezahlt. Versicherer bieten aber auch alternativ die 25-Prozent- / 75-Prozent-Staffelung an. Dies bedeutet, dass ein Teil der abgesicherten Berufsunfähigkeitsrente bereits bei einer 25 prozentigen Beeinträchtigung der Berufsfähigkeit ausbezahlt wird. Der restliche Teil jedoch wird erst bei einer Beeinträchtigung ab 75 Prozent ausgezahlt.

Bei Abschluss als Zusatzversicherung entfällt bei Berufsunfähigkeit sowohl die Beitragszahlung für die Haupt- als auch für die Zusatzversicherung. Generell können alle Personen eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, die eine Arbeit verrichten, welche ihnen den Unterhalt sichert, oder welche sie unentgeltlich verrichten, wie zum Beispiel im Falle der Absicherung einer Hausfrau. Als Höchstalter, bis zu welchem eine Unfähigkeitsrente gezahlt wird, kann bei den Tarifen, die derzeit angeboten werden, normalerweise das vollendete 65. oder 67. Lebensjahr, also das „normale“ Rentenalter, vereinbart werden.

Responses are currently closed, but you can trackback from your own site.

Comments are closed.